Substanzen, die mit der Bindung oder Ausleitung von Schadstoffen in Verbindung gebracht werden – ehrlich nach Evidenz und Risiko geschichtet, ohne Werbung und ohne reflexhafte Ablehnung.
Keine Heil- oder Therapieaussage. Viele der genannten Effekte stammen aus Labor- oder Tiermodellen und sind nicht zwangsläufig auf den Menschen übertragbar. Bei begründetem Verdacht auf eine Schwermetall- oder Schadstoffvergiftung ist die ärztlich überwachte Chelattherapie (z. B. DMSA, DMPS, EDTA) die belegte Vorgehensweise – nicht die Selbstmedikation. Kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit.
Wirkt im Darm: bindet Stoffe und führt sie mit dem Stuhl aus dem Körper. Bindet oft unspezifisch – also auch Medikamente, Vitamine und Mineralstoffe. Zeitlich getrennt einnehmen.
Löst Metalle aus dem Gewebe ins Blut. Ohne begleitenden Binder besteht das theoretische Risiko der Umverteilung statt Ausleitung – Metalle können sich anderswo (z. B. im Nervengewebe) neu ablagern.
Praxis: Produktqualität ist entscheidend – manche Erden, Zeolithe und Algen sind selbst mit Schwermetallen belastet. Bei essenziellen Spurenelementen (z. B. Selen) macht die Dosis das Gift. Dieses Tool ist eine geordnete Übersicht, keine Anwendungsempfehlung.
Jede Substanz trägt drei Kennzeichnungen: Wirktyp, Evidenzstufe und Risikostufe. Die Evidenz bezieht sich ausdrücklich auf die Entgiftungs-/Bindungswirkung, nicht auf andere (ggf. gut belegte) Anwendungen derselben Substanz.